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Ein Konzert und seine Folgen
Am 28.11. 2007 fand in der Marktkirche zum siebten mal das Adventskonzert der 1. Panzerdivision, Eingreifdivision der Bundeswehr, statt. Zum ersten mal wurde dieses Konzert von Protesten friedensbewegter und antimilitaristischer Gruppengestört. Ein Polizeieinsatz und eine ausführliche Medienberichterstattung folgten.
3 Monate später wollen nun VertreterInnen der Marktkirche, u.a. PastorinHanna Kreisel-Liebermann und Stadtsuperintendent Puschmann mit den VertreterInnen der Protestierenden Brunhild Müller-Reiss (Friedensbüro)Dirk Wittenberg (Rote Aktion Kornstraße) und Lukas Ladewig (Antimilitaristische Initiative Hannover)über das Adventskonzert, die Protestaktion und die Folgen diskutieren. Eine rege Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit ist erwünscht.
4. März im Pavillon - 19.00 Uhr, Raum 8.
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Willkommen im 21.Jahrhundert |
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(erschienen in Rosige zeiten Jan 08)
Auch christliche
Kirchen dürfen nicht mehr unbegrenzt diskriminieren.
Yesim Fadia ist Muslima. Sie hat sich auf eine
ausgeschriebene Stelle als Integrationslotsin auf ein vor der EU gefördertes
Projekt beworben. Fachlich war gegen sie nichts einzuwenden. Sie sollte dort
insbesondere muslimischen MigrantInnen bei der Arbeitssuche helfen. Der
Arbeitgeber hatte nur ein „kleines“ Problem und den falschen Namen. Bei der
Arbeitgeberin handelt es sich um das Diakonische Werk. Mit 420.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der größeren Arbeitgeberinnen in der
Bundesrepublik und – und genau das war das Problem – die Diakonie gehört der
Evangelischen Kirche. Schwerpunkt der Arbeit der Diakonie ist, ebenso wie bei
der katholischen Caritas, die Pflege von Menschen, sei es in Altersheimen,
Krankenhäusern oder Kindergärten. Aufgabe dieser Vereine ist nicht die
Sicherstellung der Religionsausübung. Die nach eigenen Aussagen „nicht
praktizierende Muslima“ wurde gefragt, ob sie Christin werden wolle, was sie
ablehnte (Warum sollte sie auch?). Sie war jedoch bereit einen Vertrag zu
unterschreiben und Kirchensteuer zu zahlen. Das hat der Diakonie jedoch nicht
gereicht und sie wurde abgelehnt. Dagegen klagte Yesim Fadia vor dem
Arbeitsgericht und bekam Recht (und eine Abfindung von 3900 EUR).
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Presseerklärung
Betrifft:
Verhalten der Verantwortlichen der Marktkirche und der Polizei gegen die Aktion von AntimilitaristInnen am 28. 11. 2007
Sehr geehrte Damen und Herren!
Das
Friedensbüro Hannover wendet sich gegen die Kriminalisierung von
KriegsgegnerInnen und den Einsatz der Polizei gegen eine Aktion, die
gegen die Militarisierung eines Kirchenraums gerichtet war.
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Landtagswahlen in Niedersachen (erschienen in Rosige Zeiten Dezember 2007)
Im Januar wird ein
neuer Landtag in Niedersachsen gewählt. Als legislatives Element wird er für
die nächsten Jahre maßgeblich die Politik in Niedersachsen und über den
Bundesrat auch Bundespolitik mitbestimmen. Für die ROZ Grund genug sich die
Programmatiken von Parteien zur Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bis und
Transgendern näher anzusehen. Dazu wurden die im Bundestag vertretenen Parteien
Bündnis90 / Die Grünen, CDU, FDP, Die Linke und SPD gebeten auf einige Fragen
zu antworten, außerdem wurden die Wahlprogramme untersucht. Da Gleichstellung
nicht nur auf Landesebene umsetzbar ist, wurde, wo notwendig, auch auf das
Auftreten der Bundespartei geachtet. Über den Bundesrat haben zumindest die Regierungsparteien
direkten Einfluss auf die Bundespolitik.
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Opfertelefon auf Feindbildsuche |
Pünktlich zum Tag gegen Homophobie hat die Berliner schwule
Opferberatungsstelle und Notfalltelefon Maneo das Ergebnis einer anonymen
Internetbefragung vorgestellt. Von den 24.000 TeilnehmerInnen der Befragung
gaben 35% an, in den letzten 12 Monaten Ofer homophober Gewalt geworden zu
sein. Besonderer Schwerpunkt in der Pressearbeit und der Studie wurde auf die
Feststellung verwendet, das – obwohl nicht explizit abgefragt – von knapp 16%
der Opfer „nichtdeutsche Täter“ genannt wurden. Auf diese TäterInnengruppe
beschränken sich die weiteren Ausführungen von Maneo. Hingegen finden die 33% TäterInnen aus dem
näheren Umfeld – also FreundInnen, Verwandte, KollegInnen, MitschülerInnen
(hetero- oder homosexuell) – in der
Pressearbeit von Maneo keine weitere Erwähnung. Dies obwohl bei den Befragten
unter 18 Jahren diese TäterInnengruppe aus dem näheren Umfeld gar 70% der
Übergriffe ausmacht! Der weiteren Betrachtung auch nicht würdig befindet Maneo
rechtsradikale homophobe Gewalt, die immerhin einen Anteil von 7% der
aufgeführten Gewalttaten ausmacht.
Betrachten wir die Gruppe der „nichtdeutschen Täter“
genauer:
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Anmerkungen zu einer Studie (erschienen in Rosige Zeiten, Oldenburg, Dez.2007)
Die
vergangene ROZ setzte sich mit einer Studie von Maneo auseinander und wies
statistische Schwächen, sowie offen rassistische Betrachtungen nach.
Mittlerweile ist eine weitere Studie erschienen, die hier ebenso betrachtet
werden soll. Vorweggenommen sei, sie kommt zu ähnlichen Schlüssen, wie die
Studie von Maneo, betont wiederum Migrationshintergrund als Ursache homophober
Gewalt und legt wenig Gewicht darauf, dass homophobe Ansichten in allen Gruppen
der befragten Jugendlichen ein beängstigendes Ausmaß annehmen.
Am
25.September lud der LSVD zu der Fachtagung „Schwule sind voll eklig“.
Hintergrund bildete eine von Prof. Simon (Universität Kiel) verfasste Studie,
die explizit homophobe Vorurteile von „Menschen mit Migrationshintergrund“
untersuchte.
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Bundeswehr darf «Bombodrom» bei Wittstock nicht in Betrieb nehmen |
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Bundeswehr darf «Bombodrom» bei Wittstock nicht in Betrieb nehmen
Die
Bundeswehr darf den ehemaligen sowjetischen Truppenübungsplatz in der
Kyritz-Ruppiner Heide im Norden Brandenburgs nicht in Betrieb nehmen.
Das Verwaltungsgericht Potsdam gab am Dienstag (31.07.07) drei
Musterklagen gegen das so genannte Bombodrom bei Wittstock statt.
Wir gratulieren der FREIEn HEIDE! Kein Bombodrom. Nicht hier - und nirgendwo!
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